4.6 Fehler: Kontrollwahn

4.6 Fehler: Kontrollwahn

Mehr Geschwindigkeit, Effizienz und Erfolg dank Vertrauen. Höre in dieser Folge warum der Kontrollwahn dem Industriezeitalter angehört und du dank geschicktem Vertrauen schneller und Erfolgreicher wirst.

Kennst du einen der Hauptgründe dafür, warum überhaupt Büroarbeitsplätze lanciert wurden? Das Aufkommen des Telefons! Der Telefonstecker wurde in die Dose gesteckt und auf den Schreibtisch gestellt. Rief jemand an, musste man nur den Arm ausstrecken und konnte mit demjenigen reden. Und heute? Heute gibt es die Telefone schnurlos und noch immer sitzen über 80 Prozent aller Mitarbeiter an einem Schreibtisch. Und noch immer gibt es Chefs, die sich in einem Einzelbüro verschanzen. Damit niemand sieht was sie machen oder nicht machen. Entwarnung an alle Chefs unter den Lesern mit Einzelbüro: Natürlich stecken nicht alle, in diesem von mir beschriebenen Bild aus dem Industriezeitalter. Ein Einzelbüro hat natürlich auch seine positiven Seiten. So zum Beispiel um vertrauliche Gespräche zu führen. Aber für andere Arbeiten sollte auch der Chef am Puls der Zeit sein. Bei seinen Mitarbeitern und nahe am Kunden. Zudem ist der Chef von heute und morgen auch nicht jeden Tag im Büro und schon gar nicht ist er der erste am Morgen und der Letzte am Abend. Aber mehr dazu in einem anderen Kapitel. Sicherlich hast du schon gemerkt worauf ich hinaus will.

Es geht um Vertrauen und Kontrolle. Die alten Geister sagten: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Die neuen Geister kehren es um. Aber nicht im Stil von „laissez faire“, sondern klug. Dadurch gewinnen sie an Geschwindigkeit und holen sich so einen Vorsprung gegenüber Mitbewerbern. Aber alles der Reihe nach. Manche fragen mich beispielsweise, warum sie etwas ändern sollten, wenn sie doch mit scharfen Kontrollen und Überwachung gut fahren. Denen entgegne ich mit folgender Gegenfrage: Weißt du wie viel Zeit du mit deiner Kontrollwut verlierst? Sie entgegnen dann jeweils, dass sie nicht wirklich Zeit verlieren, sondern sich diese später auszahlt, weil es weniger Leerläufe infolge der Kontrolle gibt. Doch aus aktuellen Praxisbeispielen wissen wir, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist. Nicht die ganze, weil noch viel mehr Potential vorhanden ist. Zwar haben die Kontrollwütigen recht mit ihren Aussagen. Doch sie haben noch nicht gemerkt, dass sie andersherum noch viel mehr Potential freisetzen könnten.

Kapitel 4 – Sättigungsphase | 4.6 Fehler: Kontrollwahn


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Bruno Aregger

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